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Blog [ Nachhilfe ]

Zum Thema Nachhilfe & Nachhilfe-Vermittlung

Fragen an künftige Nachhilfelehrer

Wichtig ist nicht nur fachliche, sondern auch soziale Kompetenz.
Bin ich als Nachhilfelehrer geeignet?

Die erste Frage, die man sich als angehender Nachhilfelehrer stellen sollte, ist, ob man dafür geeignet ist. Denn Nachhilfelehrer sollten nicht nur fachlich kompetent sein, sondern auch über soziale Kompetenzen und Einfühlungsvermögen verfügen.

Wenn Sie sich fragen, ob Sie für den Job geeignet sind, stellen Sie sich doch einfach die folgenden Fragen:

• Kann ich mich gut auf die Bedürfnisse meines Schülers einstellen?

• Bin ich in der Lage, auf den Lerntyp meines Schülers einzugehen und ihm evtl. neue Lernmethoden zu vermitteln?

• Kann ich meinem Schüler helfen, seine Stärken zu erkennen und zu entwickeln?

• Bin ich bereit, außerhalb der regulären Schulzeiten zu arbeiten?

• Kann ich mich auf die Bedürfnisse meines Schülers einstellen und ihm helfen, seine Lernziele zu erreichen?

• Kann ich mich gleichzeitig frei aber auch auch zuverlässig selbst organisieren? Kann ich Termine einhalten und mich darauf vorbereiten? Unpünktlichkeit und Verschieberitis sind gelegentlich Eigenschaften des Schülers, der Nachhilfelehrer sollte hier eher Vorbild sein.

Wenn Sie auf die Fragen mit "Ja" antworten können, dann sind Sie wahrscheinlich ein geeigneter Kandidat für den Job.

Meiner Erfahrung nach können Lehrer/innen manchmal auch fehlende soziale Kompetenz durch besondere fachliche Kompetenz ausgleichen, und umgekehrt. Aber das kommt immer auf den Fall an und hat auch damit zu tun, ob die Nachhilfe eher wegen psychologischen Blockaden oder ausschließlich fachlichen Fragen benötigt wird. Die Chemie und die fachliche Kompetenz muss stimmen.

Darüber müssen natürlich auch rechtliche Fragen berücksichtigt werden.
Themen sind hier zum Beispiel: Vergütung, Verantwortung, Versteuerung?
Wie Sie diese Fragen unter sich regeln überlassen wir Ihnen. Wir kümmern uns vor allem um die Vermittlung.
Damit Sie so schnell wie möglich beginnen können.

Bei uns können Sie frei arbeiten. Sie bestimmen die Konditionen selbst, d.h. Sie können die Vergütung und den Unterrichtsort, online, offline, bei sich zu Hause, in einer Bibliothek, Café oder einem anderen Ort je nach Situation und Präferenz selbst mit dem Schüler frei vereinbaren. Auf diese Weise können sich Schüler und Lehrer entgegen kommen, um eine faire, passende und produktive Zusammenarbeit zu ermöglichen. Viel Erfolg!
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10.10.22 01:55










Nachhilfe geben

Nachhilfe geben ist ein spannender Nebenjob (- wenn er gut genug bezahlt wird). Denn jede Begegnung mit einem/r Schüler/in ist anders, auch die Familien sind verschieden. Manchmal ergeben sich längerfristige gute Beziehungen bis hin zu Freundschaften. Denn Nachhilfe geben ist häufig, was ein Gruppenunterricht nur selten sein kann: individuell und persönlich. Beim Begleiten und Unterrichten von Schülern in höheren Klassen oder bei der Nachhilfe für Studenten müssen Nachhilfelehrer/innnen sich gelegentlich etwas intensiver in den Stoff einarbeiten. Wenn das zeitlich möglich ist oder evtl. vom Schüler finanziell ausgeglichen wird, dann machen das die Nachhilfelehrer in der Regel gerne, und manchmal machen sie sich den Aufwand auch ohne dafür bezahlt zu werden - einfach aus eigenem Interesse und Neugier. Da sind die Nachhilfelehrer und Nachhilfelehrerinnen nach meiner Erfahrung sehr verschieden. Wer zum ersten Mal daran denkt, Nachhilfe zu geben ist bei uns richtig. Jetzt einfach kostenlos als Nachhilfelehrer/in anmelden - und wenn Fragen aufkommen: wir helfen gerne und können mit Erfahrung, Rat und Tat zur Seite stehen, ...denn: wir helfen helfen ;)


Nachhilfe nehmen

Es ist eine clevere Entscheidung Nachhilfe zu suchen. Denn Nachhilfeunterricht ist nicht nur Förderunterricht nach der Schule oder als intensive Prüfungsvorbereitung. Nachhilfe ist eine Chance, und eine Begegnung: mit einer anderen Art, die Dinge zu sehen und erklärt zu bekommen. Wenn die Chemie stimmt und die fachlichen Grundlagen Fundament haben, dann kann professionelle Nachhilfe die Noten verbessern, Prüfungsängste abbauen, eine Nachprüfung vermeiden und dabei vielleicht auch noch Spaß machen. ;) - Also jetzt registrieren und einen Nachhilfelehrer finden! - Wir wünschen von Herzen eine erfolgreiche Nachhilfe!


Nachhilfe vermitteln

Nicht jeder kann sich Nachhilfe leisten. Und nicht jeder kann es sich leisten Nachhilfe zu geben. Ich selbst hatte als Schüler und Kind einer 7-köpfigen Arbeiterfamilie kein Geld Nachhilfe zu bezahlen, als ich sie dringend brauchte, aber ich hatte das besondere Glück, dass mir Menschen aus dem sozialen Umfeld eigeninitiativ und uneigennützig halfen. Auf diese Großzügigkeit und Geduld schaue ich noch heute dankbar zurück. Und irgendwann verbesserten sich meine Noten relativ schlagartig, nach einer Extrarunde in Klasse 7 ;) - Danach lief alles besser. Nachhilfe und dann doch Sitzenbleiben. Aber beides war wichtig, um den Dreh' rauszukriegen und die Motivation nicht zu verlieren. Die Nachhilfelehrer, Freunde, Schulkameraden und ein Nachbar im Ort hatten mir Mut und Zuversicht zugesprochen. Und klar blieb fachlich auch 'was hängen. Und nach dem Sitzenbleiben mit 8 Fünfen(!) ging es dann schnell bergauf, und die Lehrer machten teils große Augen, weil sie mich nicht wieder erkannten. Im Studium gab ich dann neben anderen Studentenjobs und einem kleinen Job in der Fachschaft Erziehungswissenschaften u. a. auch Schülernachhilfe, was mir ein lieber Studienfreund nicht ganz uneigennützig empfahl, dessen Cousine Englischnachhilfe brauchte. Heute seh' ich sie via Facebook vielsprachig durch die Welt reisen. Mein erster kleiner Nachhilfe-Erfolg. :) - Beim Lesen der Nachhilfeanzeigen in der Zeitung fand ich eine Nachhilfeagentur und war schnell froh, dass diese Vermittlung mir die neuesten Schülerangebote zusendete, ohne dass ich mich drum kümmern musste. Das hat mir bei meinem vollen Stundenplan zwischen Universität und mehreren Studentenjobs Zeit und Arbeit gespart, die Schüler selbst zu suchen. Mindestens 15 Jahre lang habe ich Nachhilfe gegeben, und meine Studien zu finanzieren, und nach dem Studium, um mich über Wasser zu halten, bevor ich von meinem Beruf leben konnte. Und auch dann gab ich weiter Nachhilfe, sporadisch, einfach weil es eine willkommene Abwechslung zur trockenen Arbeit am Rechner war. Als ältester Bruder von 4 Geschwistern bildet sich eine pädagogische Ader und eine gute Portion Geduld ganz von selbst. Manchmal arbeitete ich als teilzeitangestellter Nachhilfelehrer, manchmal auf Honorarbasis, häufig privat, dann mal kurz für die Schülerhilfe und auch für soziale Einrichtungen, wo es weniger um inhaltliche, sondern mehr um Aufmerksamkeitsdefizite, Konzentrationsschwierigkeiten, Motivation und teils extreme(!) Verhaltensauffälligkeit ging und weiß deshalb gut Bescheid, was in einer Nachhilfebedarf-Situation gefordert wird.